die längste erhaltene Stadtmauer der Welt

Heute entschieden wir uns die Stadtmauer von Nanjing (南京市城墙, Nanjing chengqiang) zu besichtigen.

Die Stadtmauer wurde in der Frühzeit (1366-1368) der Ming-Dynastie gebaut und ist heute noch gut erhalten. Sie ist durchschnittlich 20 m hoch und hat ursprünglich eine Gesamtlänge von über 35 km. Heute gilt sie als die längste, erhaltene Stadtmauer der Welt.

Sie ist an mehreren Stellen begehbar und bietet hervorragende Ausblicke auf die Stadt und Umgebung.

Wie wir später erfahren haben, haben wir uns gerade die Stelle ausgesucht (Das Chinator, 中华门, zhonghua men), an der die Mauerabschnitte nicht begehbar sind. Konnten uns aber dafür mehrere, teilweise englisch beschilderte, Ausstellungen zu Themen, die mit der Nanjinger Stadtmauer zusammenhängen, anschauen.

hier sieht man, wie breit die Mauer ist

Wunschbrunnen…es hat einige Minuten gedauert, bis die beiden entschieden haben, was sie sich denn nun wünschen, verraten haben sie es uns leider nicht:-)

verewigt haben wir uns natürlich hier auch:-)

Wikipedia: Der chinesische dreibeinige Geldfrosch ist ein wichtiger Glücksbringer in China, er ist das Symbol für Wohlstand und finanziellen Erfolg. Am Besten streicheln sie dem Frosch beim Vorbeigehen über den Kopf.
Mensch…hätten wir das vorher mal gelesen:-) Rafael hat nur den Schwanz gestreichelt, aber für ein wenig finanziellen Erfolg reicht es vielleicht trotzdem. Wir wollen es hoffen:-)

Jeder Stein der Mauer bekam einen Stempel, damit man die Verantwortlichen ausfindig machen konnte, falls es notwendig wäre.

Ein Paar Aussichten von oben:

nicht begehbare Mauerabschnitte

Natürlich macht das viele Laufen müde und hungrig, also haben wir unseren Papa auf die Suche nach einem Restaurant mit Bildern geschickt und haben im Schatten an einem Fahrradweg auf ihn  gewartet.

Er wurde schnell fündig, es waren auch viele Bilder vorhanden, aber leider nicht auf der Menükarte, sondern als Girlande im ganzen Raum, also sind wir durch den Raum gegangen und haben mit dem Finger draufgezeigt, was wir essen möchten:-) Ich denke die Chinesen hatten ihren Spaß mit uns 🙂
Es war aber sehr lecker und über alles andere stehen wir locker drüber:-)

Danach sind wir noch kurz in einem Einkaufszentrum gewesen, Rafael brauchte schwarze Schuhe für die Schule, sind aber leider nicht fündig geworden, alles mögliche konnte man kaufen, nur keine schwarzen Schuhe.

man sieht es nicht so gut, aber in dieser Ruine leben Menschen

auch eine Möglichkeit, Wäsche zu trocknen….sieht man übrigens ganz oft

Einkaufszentrum Aqua-City, ist eher europäisch als chinesisch

 

 

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