der erste Urlaub – Tag 3

Heute blieben wir in Guilin und besuchten die örtlichen Sehenswürdigkeiten. Guilin bedeutet „die  Stadt des Duftblüten-Waldes“, damit sind die Osmanthus-Bäume gemeint, die hier in großer Anzahl wachsen.
Hierzulande sagt man, dass eine Stadt ohne Wasser eine Stadt ohne Leben ist.  Durch Guilin fließen der Li-Fluss und der Taohua-Fluss (Pfirsichblütenfluss).

Als erstes stand der Elefantenrüsselberg auf dem Plan. Er befindet sich an der Mündung der beiden Flüßss.  Seinen Namen hat der Berg, weil er einem Elefanten beim Wassertrinken ähnelt, er ist das Wahrzeichen der Stadt Guilin.

Darauf baut sich eine alte Legende auf: Ein Elefant, der dem Kaiser bei der Eroberung der Erde geholfen hatte, wurde durch seine harte Arbeit so krank, dass er zurückgelassen wurde.
Bauern fanden das Tier und kümmerten sich so rührend um ihn, dass dieser nun auf der Erde bleiben wollte, um seinen Lebensrettern bei der Feldarbeit zu helfen. Der Kaiser wurde daraufhin sehr zornig und stieß ihm ein Schwert in den Rücken, wodurch der Elefant versteinerte.

wenn man genau hinschaut sieht man hier sogar zwei trinkende Elefanten:-)

 

Ricki und die Kormorane:-)

Heute sind die Kormorane zum größten Teil nur noch eine Touristenattraktion. Früher haben die chinesischen Fischer mit Hilfe dieser Wasservögel gefischt. Den Kormoranen wurde der Hals zugeschnürt, sodass sie die Fische nicht verschlucken konnten. Die Kormoran-Fischerei ist mehrere hundert Jahre alt. Den gläubigen Buddhisten und Hindus war es verboten, Tiere für den eigenen Verzehr zu töten. Übernahm jedoch der Kormoran die beanstandete Tätigkeit, durften die Fische anstandslos verzehrt werden. Der Vogel war in der Fischerfamilie einem Familienmitglied gleichgestellt. War er irgendwann zu alt zum Fischen, war es die Pflicht seines Herrn, ihn bei lebendigem Leibe zu begraben.

 

Danach sind wir den Fubo-Berg (übersetzt: der Wellenbrecher) hinaufgestiegen. Dieser Berg  ist ein einzelner Gipfel, der unvermittelt aus der Ebene empor steigt. Er ragt in den Li-Fluss hinein und blockiert so die Wellen, daher auch der Name. Hier einige Aussichten von oben….

rechts: Pause beim Aufstieg:-)
links: geschafft, ich bin oben:-)

auf der Bergückseite findet man viele verschiedene Buddhastatuen
links unten: das war mal eine Säule, das Wasser hat den Stein so weggespült, dass er jetzt in der Luft hängt

Anschließend ging es zum Sieben-Sterne-Park. Er hat seinen Namen von den sieben Bergen, die ihn umgeben. Eine Art Freizeitpark mit einem kleinen Zoo, Kletterpark und sonstigen Spielmöglichkeiten für Kinder.

der Kamelberg − eine Felsgruppierung in Form eines Kamels

ganz selten aber kommt mal vor
wir Vier zusammen:-)

rechts unten:
Kinder: „Mama, können wir eine Pause machen, wir sind müde.“
Mama: „Natürlich, lasst uns auf der Wiese ausruhen.“
Kinder: „Papa, komm fangen spielen.“ 🙂

links: Kletterpark
rechts: chinesische Bananen

so lange ich die anderen Kinder fotografiert habe, haben die Anderen meine Kinder fotografiert:-)

chinesische Schießbude:-)

mitten in Guilin: die Sonnenpagode und Mondpagode
der 9 stöckige Sonnenturm (li) ist aus Bronze gebaut
der 7 stöckige Mondturm (re) ist aus Holz
beide Pagoden stehen in der Mitte eines Sees
die Mondpagode kann durch eine Zickzack Brücke erreicht werden, zur Sonnenpagode führt ein Unterwassertunnel

das frühere Stadttor von Guilin

Da unser Fahrer zu einer Hochzeit eingeladen war, sind wir mit Ning mit dem Bus Richtung Hotel gefahren, das erste Mal in China und auch noch einen Doppeldecker. Hier ein paar Bilder direkt von oben aus dem Bus:-)

so viele Roller aufeinmal haben wir in China noch nicht gesehen….
bis heute:-)

und wieder mal die Aussicht aus unserem Hotel Nr.1
diesmal haben wir ein Zimmer, zur anderen Straßenseite bekommen:-)

 

Abends haben wir natürlich wieder die Möglichkeit genutzt, die Guiliner Reisnudeln zu essen.  Die sind wirklich soooooooo lecker:-)

Nun der dritte Urlaubstag geht zu Ende und wir haben noch nicht die angedrohten Menschenmassen gesehen, aber der Urlaub ist ja noch nicht vorbei:-)

 

 

 

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