Suzhou – die Stadt mit vielen Namen – Tag 2

Wegen der vielen Kanäle, wird Suzhou und ihre Umgebung auch als „Venedig des Ostens“ bezeichnet.  Heute haben wir uns mit Ding für 11 Uhr verabredet, um in das nah gelegene „Wasserstädtchen“ Tongli zu fahren. Da wir nach dem Frühstück noch einige Zeit hatten, sind wir nochmal auf die Entdeckungstour rund um das Hotel gegangen:-) Weil die Kleine von Martin und Nicole noch ein Schläfchen machen musste, sind wir zu viert los marschiert.

ein Bespiel, wie man Stromleitungen NICHT verlegen sollte:-)

den hat wohl jemand „vergessen“:-)

wiedermal ein Fischverkäufer, aber dieser hatte mehr kleine Schildkröten, als Fische

Eins der vielen Kanäle der Stadt.

Als wir eine von den Brücken überquerten, merkten wir dass hier besonders viele Menschen tummelten, wie es sich kurz darauf herausstellte wurde hier ein Video gedreht, ich denke mal ein Werbespot oder Ähnliches.

diese Schönheit musste ein paar Mal mit dem Fächer wedeln und dann auf den Vogel hinter ihr schauen:-)

Weil ich den Filmdreh fotografiert habe, bin ich vorgegangen. Аls diese beiden Mädels mich gesehen haben, wollten sie unbedingt ein Foto mit mir machen. Mal ganz was neues:-) normalerweise werden wir ja überhaupt nicht beachtet, wenn Ricarda und Rafael  mit uns unterwegs sind. Aber kaum habe ich angefangen, mich wie ein Star zu fühlen, kamem Ricki und Rafael….und schon war die ganze Aufmerksamkeit auf die beiden gerichtet:-) Naja fast……..ein Foto mit uns Dreien wollten sie dann doch noch machen:-)

Und sie haben sogar vorgeschlаgen ein Foto von uns zu machen:-) auch wenn nicht ganz glücklich kadriert, aber besser als nichts:-)

Die Ufer in der Stadt sind von altertümlichen Häusern, Gaststätten und Kneipen gesäumt und überall sieht man die traditionellen roten Laternen.

 

Da es langsam Zeit wurde zum Hotel zu gehen, machten wir uns auf den Rückweg. Die Kinder meckerten, sie wären müde und können keinen Schritt mehr weiter gehen, bis wir zu einem „Steinpark“ kamen. Da war die Müdigkeit wie weggeblasen:-)

Im Hotel angekommen, checkten wir aus und es ging nach Tongli. Das kleine Wasserstädtchen  liegt etwa 20 km südöstlich von Suzhou, inmitten von 5 kleinen Seen.

Da es bereits Mittagszeit war, wollten wir uns erst einmal stärken. Das Mittagessen, war ebenfalls im Programm inbegriffen, aber wie auch gestern, war es sehr lecker und es gab viele verschieden Gerichte. Aber wieder sehr mild gewürzt.

Gestärkt ging es weiter…

den „Spion“ rechts im Häuschen habe ich erst zu Hause gesehen:-)

Friseur

 

Paula war bis zu letztem davon überzeugt, es wäre eine echte Sonnenblume 🙂

 

Das Herzstück der Stadt ist der berühmte Tuisi-Garten (Garten der tiefen Besinnung), der unter der Bezeichnung „Retreat & Reflection Garden“ in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Hier hatten wir auch die Möglichkeit eins der Schlafräume zu sehen.

 

Paula versucht Freundschaft zu schließen, aber die Katze war nicht wirklich begeistert:-)

Ebenfalls in diesem Garten konnte man einen Meister des Scherenschnitts bei der Arbeit beobachten und auch seine Werke erwerben.

Man sagt ja, Chinesen können nicht nein sagen:-) Heute haben wir es live erlebt:-) Im Shop hing ein großes Schild, auf dem stand: NO PICTURES! Ich war so begeistert von seiner Arbeit, also habe ich ihn einfach gefragt (bzw. von Ding übersetzen lassen), ob ich von ihm und von seinen Arbeiten ein paar Fotos machen darf, er nickte lächelnd:-) Es ist echt faszinierend, er schneidet alle Bilder, freihand, ohne Vorlage, die Motive hat er im Kopf.  Je nach Motiv werden 6-8 Bilder gleichzeitig fertig, sonst wäre das Papier zu dünn zum schneiden.

Über 40 Brücken führen über die zahlreichen Kanäle, die die Stadt durchziehen und an deren Ufern die Häuser direkt am Wasser stehen. Bootsfahrten führen durch alte Bogenbrücken und enge Wasserstraßen und gewähren interessante Einblicke in das Leben der Stadt. Natürlich wollten wir uns diese Einblicke auch nicht entgehen lassen:-)

ein blinder Straßenmusiker

 

eine Bootsfahrt, die ist lustig….

eine Bootsfahrt, die ist schön….:-)

da Nicole gut chinesisch spricht, haben wir erfahren, dass unser „Bootskapitän“ bereits 43 Jahre alt ist und zwei erwachsene Kinder hat, was man ihr nun überhaput nicht ansah

 

die alten Leute waren alle begeistert von den Kindern:-)

also ich kann mir vorstellen, wie man die größeren Schühchen strickt, aber wie schafft man solche Mini-Schühchen zu stricken???

immer wieder trafen wir so enge Gassen…

der kleine Wirbelwind ist müde, zum Glück ist eine Schlafmöglichkeit immer dabei:-)

An dieser Stelle war unsere kleine Reise zu Ende, es ging zum Bahnhof und ab nach Hause.

mal wieder ein Bild direkt aus dem Auto:-)

Auf dem Bahnhof angekommen, stellten wir fest, dass unser Zug ca. 45 Minuten Verspätung hat, also mussten die müden Kinder mit einem Eis und ein paar Vorlesegeschichten vertröstet werden:-)

Im Zug hatte jeder schnell eine Beschäftigung gefunden, den vielen elektr. Spielzeugen sei Dank:-) (manchmal ist es doch schön, welche mit zu haben), so war die Fahrt angenehm und schnell Ende:-)

Karla hat sich einen Spielkameraden gefunden:-)

no picture please:-)

Es war wiedermal ein schönes, aufregendes, interessantes und eindrucksvolles Wochenende. Danke an Martin, Nicole, Paula und Karla für die Begleitung:-)

 

 

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