Alex allein zu Haus:-)

Liebe Leute,
da wir ja mit Alex für einige Wochen getrennt sind, hat er auch viel zu berichten. Also überlasse ich mal das Reden meinem Mann…….macht es euch gemütlich:-)

Die Familie ist weg, mein erstes Wochenende allein zu Hause in Nanjing beginnt.

Zuvor war ich freundlicherweise von Andreas und Oksana eingeladen gewesen,  wo wir gemütlich beim Essen und Trinken den Abend verbrachten und Pläne für Samstag schmiedeten.
So trafen wir uns bereits morgens in der Stadt mit Andreas und Volker. Volker ist unser großes Vorbild, was vieles angeht und unter anderem Einkaufen. Er kennt inzwischen viele Läden und schwört auf die Elektronikmeile in Nanjing: Taiping bei lu und Zhujiang lu. Da hat er auch einige Händler ausfindig gemacht, die die Handys reparieren und günstig unters Volk bringen. Es geht vor allem um aktuelle Verkaufsschlager, die irgendwo ausgesondert werden und dann durch das manuelle Nacharbeiten auf Vordermann gebracht werden. Irina hat sich ein neues Kommunikationsmittel gewünscht und so wollte ich mal die Preise vergleichen. Die Antwort war jedoch plausibel : das gesuchte Model sei zu neu, ich möchte doch in paar Monaten wieder vorbeischauen   🙂

Dafür haben wir uns mit den coolsten Kopfhörern abgedeckt die ich bis jetzt sah: „Beats“. Interessant war die Tatsache das überall die billigen Nachmachen zu sehen waren und die etwas bessere Modelle erst auf Anfrage aus den hintersten Ecken geholt wurden. Das war seit langem der erste Kauf zu dem ich mich hinreissen lies, ohne vorher Recherche zu betreiben und ausgiebig zu vergleichen. Man gönnt sich ja sonst nichts…:-)

Also sind wir viel rumgelaufen und sahen sogar ein Nanjinger-Lichtkanal. Für die, die es nicht kennen, in Lippstadt ist der modernste seiner Art installiert:-)

Am nächsten Tag habe ich eine kleine Radtour unternommen und mir dabei die Stadt etwas näher angeschaut, also nicht aus dem Taxi oder U-Bahn. Meine neugekaufte chinesische Winterjacke, nach dem berühmten Vorbild `Wolfshaut`, hat sich wirklich als wind- und wasserfest erwiesen, leider aber als nicht atmungsaktiv, Kunststoff halt…

Als ich auf dem Rückweg an einem Restaurant oder einer Bar vorbeifuhr, sah ich  die komplette Belegschaft, die gemeinsam eine Art Gymnastik machte, angetrieben von einem Animateur und Musik. So kann man auch die Betriebskrankheiten reduzieren und Teamgeist stärken:-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert