Guangzhou auf Gegenbesuch – Tag 2

ALEX:

Nach dem gemütlichen Frühstück zu Hause, haben wir uns  auf den Weg gemacht. Als erstes wollte ich mein lang ersehntes, aber bis dato noch nicht erreichtes Ziel anpeilen, den Dinglin Tempel. Dieser ist am Fuße des 208 Meter hohen FangShan Berges, der früher, 10 bis 30 Millionen Jahre vorher, ein Vulkan war.

Am Fuß der Parkanlage, wo uns der Taxifahrer abgesetzt hat, eröffnete sich ein Anblick der Verwüstung, auf der anderen Seite hingegen sah man einen groß angelegten Geo Park.

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Eine kleine Bergsteigerung führte uns zueinem schönen Tempel, der leider noch teilweise wiederhergestellt wird, so dass wir nicht alles sehen konnten.

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Hier entdeckten wir auch den schiefen Turm von Pisa…uuupppps von Nanjing 🙂 Der Turm ist übrigens über 800 Jahre alt.

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Der Rückweg war anstrengender als erwartet. Wir haben uns, und vor allem die Kinder auf den Laufmarsch zur Hauptstrasse eingestellt.

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Aber auch da war kein Taxi weit und breit zu sehen. Ob es an der abgelegenen Gegend oder an den Feiertagen lag, wussten wir nicht. Es half nichts als weiter zu laufen, auch wenn manch einer dabei getragen werden musste 🙂

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Das erste Taxi was anhielt überließen wir den Mädels. Rafael hat sich nach einer kurzen Diskussion den Männern angeschloßen. War eine Fehlentscheidung für ihn. Denn wir sind noch gute 2 bis 3 Kilometer laufen müssen, bis wir ein Taxi hatten. Unser kleine Wanderer hat sich echt tapfer geschlagen. Kein Meckern, nichts, ein großer Junger halt!

Als wir nahe des Konfuzius Tempels abgesetzt wurden, wo auf uns schon längst die Mädels warteten, haben wir festgestellt, dass uns noch ein kleiner Fußmarsch von einander trennt. Wie schon öfters, fahren die Taxifahrer unterschiedliche Wege und lassen woanders aussteigen. Aber dank der modernen technischen Unterstützung ist es nicht schwierig, auch in einer Millionenstadt den eigenen Standort festzustellen und sich wiederzufinden. Nach der Wiedervereinigung ging es in den Konfuzius Tempel. Diesmal sah der Tempel ganz anders aus, alles leuchtete und strahlte. Wie auch in anderen Ecken Nanjings wurde zum Chinesischen Neujahr einiges in die Deko investiert.

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Der Tag machte uns hinrig und wir machten uns auf die Suche nach was Essbarem. Wir wussten in der Nähe ein paar Lokale, aber wegen der Feiertage waren diese geschlossen. Also nahmen wir die Einladung des Besitzers von einem „Teppanyaki-Restaurant“ an. Es handelt sich um japanische Gerichte, die auf einer Stahlplatte direkt bei Tisch zubereitet werden. Zur besseren Verständigung wurde uns eine junge Frau zugestellt. Wie es sich später herausstellte, sie war selbst ein Gast, wurde aber gebeten zu dolmetschen,  um uns zu erklären wie es hier zuging. Dass zuerst ein Menü aus den vorausgewählten Gerichten serviert wird und anschließend durften wir uns unsere Favoriten noch mal schmecken lassen. Es gab viele Leckereien, aber Premiere war für uns der rohe Fisch und das jap. Gewürz Wasabi ( jap. Meerrettich), das außergewöhnlich scharf ist, dass einem der Atem wegbleibt 🙂

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