ALEX:
Meine Familie gönnte sich heute einen freien Tag. Also machten ich, Eduard und Julia uns auf den Weg zusammen. Wir wollten heute zu der „Pilgerstätte der Chinesen“ in Nanjing: „Purple Mountain“( die Purpurberge, 紫金山 Zǐjīnshān).. Es ist eine sehr große Parkanlage die sich auf dem Berg im Nord-Osten der Stadt befindet. Es sind viele historisch bedeutende Plätze hier wiederzufinden. Als erstes machten wir uns auf die Suche nach dem Grab des des ersten Ming-Kaisers Hongwu, der als einziger seiner Dynastie noch hier in Nanjing und nicht in der späteren Hauptstadt Peking begraben ist. Nahebei befindet sich ein „Seelenweg“. Zu beiden Seiten des Weges sind paarweise steinerne Menschen- und Tierskulpturen aufgereiht, die die Ehrengarde des Kaisers zu seinen Lebzeiten symbolisieren.
Den Grab des Kaisers haben wir nicht entdeckt, dafür aber einige Ruinen aus seiner Zeit.
Da die wichtigste Sehenswürdigkeit hier auf dem Berg das Sun- -Yat-Sen Mausoleum ist, wollten wir uns die Möglichkeit nicht entgehen lassen, diese zu besichtigen. Sun-Yat-Sen gilt als Vater der Republik, quasi der „chinesische Lenin“. Knapp 400 Stufen führen zum Mausoleum. Unsere Erwartung hat sich aber nicht wirklich erfüllt, denn oben fanden wir nur eine Marmorstatue des Staatsgründers.


Dafür haben wir auf dem Rückweg eine ungewöhnliche Gruppe entdeckt. Junge Männer, die sportlich gekleidet waren und alle überdurchschnittlich groß waren: geschätzt um die zwei Meter. Ob es die heranwachsenden Basketball-Talente fürs nächste Jahr sind, weiß ich nicht, könnte aber gut sein. 2014 findet in Nanjing die Jugend-Olympiade statt.

so viel zum starken Geschlecht:-)
Müde kamen wir zu Hause an, wo Irina ein leckers Essen zubereitet hat und wir den Tag haben gemütlich ausklingen lassen.


