Heute sollte es zum Massaker Museum gehen und da Alex dort schon gewesen ist und für die Kinder es definitiv zu früh ist, damit konfrontiert zu werden, bin ich mit Eduard und Julia hingefahren. Dieses Museum soll an das Massaker erinnern, das am 13. Dezember 1937, nach der Besetzung der damaligen Hauptstadt Nanjing durch japanische Truppen begann und 6-7 Wochen andauerte. Es wurden mehr als 300.000 Zivilisten und Kriegsgefangene ermordet, sowie rund 200.000 Mädchen und Frauen vergewaltigt. Kein passendes Thema zum Valentinstag, aber das heute Valentinstag ist, ist uns erst später aufgefallen.






links unten: John Rabe wird wegen seiner humanitären Verdienste um die chinesische Zivilbevölkerung als der „Oskar Schindler Chinas“, und von Chinesen als der „deutsche lebende Buddha“ bezeichnet
John Rabe war ein deutscher Kaufmann. Ab 1931 war er Geschäftsführer der Siemens & Halske-Niederlassung in Nanjing. Rabe setzte sich während des Massakers von Nanjing 1937/38 für die Errichtung einer etwa zwei mal zwei Kilometer großen Schutzzone ein, um der chinesischen Zivilbevölkerung Schutz vor den japanischen Soldaten zu bieten. Damit rettete er mehr als 200.000 Chinesen das Leben.




Nach diesem bedrückenden Besuch, trafen wir uns mit Alex und den Kids im Seidenmuseum (YunJin). dasdich direkt gegenüber von dem Massaker Museum befindet. Hier gibt durchaus interessante Exponate zu sehen. Unter anderem gibt es große Webstühle, die noch von den Menschen bedient werden. Leider war heute ein großer Teil der Ausstellung geschlossen, so dass wir nicht alles sehen konnten.







